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Vom 10. Mai bis zum 18. Juni 2003
zeigen wir
Arbeiten auf Leinwand und Papier von
Lucy Jochamowitz |
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Einladungskarte
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Zur Ausstellungseröffnung
am Samstag, dem 10. Mai 2003 von 18 bis 20 Uhr
sind Sie und Ihre Freunde sehr herzlich eingeladen.
Die Künstlerin wird anwesend sein.
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Lucy Jochamowitz
befasst sich zur Zeit überwiegend mit Röcken - in Öl auf Leinwand,
als Tuschezeichnung, Terrakottaplastik oder Fresko. Ein Rock als
Protagonist einer Bilderserie? Das hat eine Geschichte, die mit dem
Auftrag zur Realisierung einer Skulptur für das Kloster Misericordia
Antella in Florenz begann: eine Marienfigur in einem weiten Rock mit
vielen Taschen. Die Künstlerin entdeckte dabei die Möglichkeiten,
die diese Form (ver)birgt. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade
eine Peruanerin von der einfachen Form eines Rockes fasziniert ist,
wenn man die eindrucksvollen Gewänder der Madonnen des "Andenbarock"
kennt: strenge Dreiecke, reich ornamentiert, stehen für sich
alleine. Gesicht und Hände der Figuren wirken losgelöst, das
Gewand/der Rock erscheint wie ein Podest. Lucy Jochamowitz erfüllt
diese Hülle mit Leben und schöpft ihre Möglichkeiten weit über das
rein Schmückende oder Nützliche hinaus. "Es ist die Vitalität der
einfachen Dinge, die mich interessiert". Und tatsächlich beweisen
ihre Röcke ein erstaunliches Eigenleben und Wandlungsfähigkeit. Lucy
Jochamowitz geht es nicht darum, etwas Bestimmtes auf direkte Weise
darzustellen, sondern Situationen auszudrücken. Es sind Ideogramme,
die sie mit ihren persönlichen Konstellationen schafft, mit viel
Herz und nicht ohne Ironie.
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| LUCY
JOCHAMOWITZ geb. 1954 in Lima/Peru, lebt und arbeitet in Florenz. 1972-75
und 1977-79 Studium an der Kunstakademie der Katholischen Universität von
Peru, Lima; 1979-83 an der Akademie für Bildende Künste Florenz, Diplom in
Malerei und Gravur; 1983-85 Internationale Graphikschule "Il Bisonte",
Florenz. Ausstellungsbeteiligungen seit 1977 in Peru, Italien, Puerto Rico,
Belgien, Kuba, Slowenien, Frankreich, Norwegen, Ägypten und Deutschland,
zuletzt (Auswahl): 2001 "L'Imagine e la Parola", Museo Pecci di Prato. 2002
Galerie La Factoria del Perro Verde, Madrid und Stiftung Carlo Ludovico
Raghianti, Lucca. 2003 ART Frankfurt (Galerie Ruta Correa).
Einzelausstellungen seit 1983 in Peru, Italien und Deutschland, zuletzt:
2001 Galerie Alessandro Vennucci, Pistoia. 2002 Galerie Drabinsky,
Toronto/Kanada. 2003 Villa Romana, Florenz und Galerie Ruta Correa,
Freiburg.
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Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, sowie jederzeit nach
Vereinbarung.
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GALERIE INFORMATIONEN Vom 5. bis zum 17. Juni 2003 zeigen
wir in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin im Rahmen
einer gemeinschaftlichen Ausstellung des Landesverbandes Galerien in
Baden-Württemberg eine Video-Installation von CLEMENCIA LABIN:
"Bolero Pulpa Chic". VORSCHAU: ab 22.6.2003 zeigen wir neue
Pastellzeichnungen und Graphik von ANTONIO SEGUI. Gleichzeitig wird
im Musée d'Art Moderne in Mulhouse eine Auswahl an Arbeiten von
Antonio Segui von 1960 bis heute zu sehen sein. |
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