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Der Mann ohne Hundekopf
Zeichnen, Zeichen, Zeigen, Figur, Skulptur, Architektur, Literatur - all
das strömt zusammen in dieser jüngsten Ausstellung des Werkes von Manuel
Marin. Oder, besser gesagt: die Arbeiten dieser Ausstellung formen sich,
legen sich übereinander, fordern einander heraus, um sich - einem Vogel
Phoenix gleich - in sich selbst zu verwandeln. Oder noch besser: alle
Künste wirken gleichzeitig, um sich zu verbinden, zu ergänzen und in
einen Dialog miteinander zu treten. Und wenn man einfach eine nach der
anderen dieser Werke betrachtet, muss man unwillkürlich lächeln. Bei
genauerem Hinsehen entdeckt man, dass in jedem etwas mehr steckt, das
sich einem erst ganz allmählich offenbart. Und da wird aus dem Lächeln
ein freundschaftliches Gespräch.
Francisco Hinojosa, Mexiko im Juli 2004
Manuel Marin
Manuel Marin wurde 1951 in Mexiko Stadt geboren, wo er lebt und
arbeitet. Er ist Professor an der nationalen Universität UNAM.
Einzelausstellungen seit 1974 in Mexiko, Frankreich, Japan, USA, Kanada,
Brasilien (als Vertreter seines Landes auf der 21. Internationalen
Biennale von Sâo Paulo), Deutschland, Dänemark und Finnland; 1992, 98
und 2004 Galerie Ruta Correa, Freiburg. Zahlreiche Auszeichnungen,
erstmals 1973 Erster Preis als bester Student seines Jahrgangs, zuletzt
2003 Nationaler Preis CONACULTA, Mexiko. Zahlreiche Veröffentlichungen
und Realisierung von Projekten Kunst am Bau, zuletzt die Skulptur "Comunicación
Cruzada" für das Funkhaus der Deutschen Welle in Bonn (sog.
"Schürmann-Bau").
Ruta Correa
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