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Vom 16. bis 19. März 2006 zeigen wir Arbeiten von Fernando Palma Rodriguez im artspace Frankfurt. Auf eine vorgeblich chaotische, in Wirklichkeit jedoch beschwörende und
zugleich poetische Weise befasst sich Palma mit den Folgen der "Zivilisation",
wobei er gleichzeitig Abfallprodukte dieser Gesellschaft nutzt
beziehungsweise wiederverwendet, deren alles verschlingende Ausweitung zum
Beispiel auch seine Heimatgemeinde im Umfeld der mexikanischen Hauptstadt
bedroht. Palma ist ein Nahua (Azteke), der sich intensiv mit der Erhaltung
der einheimischen Sprache, des (medizinischen) Wissens und der Traditionen
seiner Kultur, sowie dem Naturschutz befasst. Sinnbild für die ihn
beunruhigenden Probleme ist der Schmetterling 'Monarch', der bei seiner
jährlichen Migration bis zu 3000 Meilen - von Kanada bis Mexiko - zurücklegt.
Diese Schmetterlingsart reagiert jedoch besonders sensibel auf Veränderungen
der Umwelt und ihre Population hat in den letzten Jahren stark abgenommen.
In seiner Installation "Tocihuapapalutzin" hat Palma einen Schwarm 'Monarch'
Schmetterlinge geschaffen aus Resten des Konsumkapitalismus, der deren
Überleben bedroht. Die farbigen Schwingen sind aus Aluminium Getränkedosen
geschnitten und flattern gesteuert von Motoren aus alten Kassettenspielern.
Die Bewegungen des Schwarms sind computergesteuert und reagieren in
verschiedenen Mustern auf die Anwesenheit des Betrachters. |
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