| GALERIE RUTA CORREA | Home | |
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D-79100 Freiburg
Goethestr. 3 |
TEL.: (49) 761-741 63 FAX: (49) 761- 70 26 24 Di - Fr 14 - 19 Uhr, sowie jederzeit nach Vereinbarung |
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Ausstellungseröffnung: Freitag, dem 1. Juli 2005, von 19 bis 21 Uhr |
| Im Februar dieses Jahres haben wir eine Gruppe junger Künstler in
Cuernavaca kennengelernt, allesamt ehemalige Schüler der von uns seit 1990
vertretenen mexikanischen Künstlerin Magali Lara. Wir hatten eine spannende
Begegnung mit einer neuen Generation und haben uns gerne auf ihre Themen und
Techniken eingelassen. Vier von Ihnen möchten wir in unserer
Sommerausstellung 2005 vorstellen. Am Freitag, dem 1. Juli von 19 bis 21 Uhr eröffnen wir "SOMMER 2005 : MEXIKO" mit Arbeiten von Paola Esquivel, Jimmie Juárez, Miguel Angel Madrigal und Luis Ordóñez. Von PAOLA ESQUIVEL (geb. 1979 in Cuernavaca) zeigen wir zwei Serien Kleinplastiken aus bemaltem Ton: zum einen freche Hundepärchen in einer eindeutigen "allzumenschlichen" Situation, zum anderen Menschen, die sich gar hündisch benehmen. Mit Ironie nimmt sie ungeniert die Sexualität aufs Korn und Verhaltensweisen, die bei Mensch und Tier sehr ähnlich sein können. JIMMIE JUÁREZ (1977 in Zacualpan de Amilpas geboren) "schreibt" Tagebuch. In einer Kombination aus Bild und Text befasst er sich auf sehr direkte Art mit ihn interessierenden Themen, Erlebnissen oder Erkenntnissen. Die Komposition aus Schriftblöcken, Aussparungen mit Zeichnungen, ausgeschmückten Initialen oder Titel ergibt eine spannende Psychographie, die sich über das Persönliche hinaus bewährt. Von MIGUEL ANGEL MADRIGAL (geb. 1974 in Mexico Stadt) zeigen wir eine Auswahl aus seiner Graffiti-Serie. Er befasst sich mit dieser weltweit verbreiteten Ästhetik der Subkultur und führt sie gleichzeitig ad absurdum. In seinen Reliefs aus Holz und Lack verwandelt er die Flüchtigkeit eines Schriftzugs oder Symbols in einen Körper, der fassbar wird und dessen Perfektion und Mobilität ihn auf eine andere Ebene hebt. LUIS ORDÓÑEZ (1981 in Mexiko Stadt geboren) schöpft seine zarten, subtilen Zeichnungen aus der Suche nach einem nicht fassbaren biologischen Bewusstsein. Im eigenen Körper, wie in einer Art Spektakel, bei dem man nur Beobachter sein kann. Was innen geschieht, ist "das Kleine, Stille, fast Unbemerkte, aber autonom, fast fremd". Imaginäre Funktionen werden zu inneren Landschaften voller Poesie. |
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